Bangkok

Samstag, 10.03.2012

Haben unseren Camper bei den Verleihern in Nelson abgegeben und haben auf deren Farm übernachtet. Nach einem guten Frühstück mit Familienanschluss und einer Farmführung war es soweit Neuseeland Tschüss zu sagen. Von Nelson ging es mit nem kleinen schaukeligen Propellerflieger nach Christchurch und von dort via Sydney (hier hatten wir das Glück beim Landeanflug noch die Harbour Bridge und das Opernhaus zu sehen) nach Bangkok wo wir nach ungefähr neun Stunden um ca. 2 Uhr Nachts gelandet sind. Hatten im Hotel auch wieder Glück und haben einfach so ein kostenloses Zimmerupgrade bekommen.

Nach einem reichhaltigen, ausgiebigen und mal etwas anderem Frühstück (man konte zwischem kontinentalem, englischem und asiatischem (Reis, Gemüse, Fleisch nach Chinaart) wählen ging es los Bangkok zu erkunden. Das Wetter war gut und das Klima tropisch (34°C aber nicht ganz so hohe Luftfeuchtigkeit, hatte ich mir schlimmer vorgestellt). Nachdem wir uns zuerst zu Fuß durch den Stadtverkehr gekämpft haben sind wir dann aufs Boot umgeschwenkt. Nachher haben wir uns sogar mit dem Tuk Tuk (traditionelles motorisiertes Dreirad) durch die Stadt kurven lassen (3 Std. für gerade mal umgerechnet 1,25 €). Konnten so schöne Tempel, Paläste und Buddhas in allen nur erdenklichen Formen sehen. Zum Schluss waren wir dann noch richtig thailändisch essen wobei ich den ganzen Tag nicht so geschwitzt habe als wie beim essen, so schön scharf war es.

Bangkok müssen wir sagen hat uns überrascht. Es ist eine trubelige Stadt (welche ich mir aber noch trubeliger vorgestellt hatte) und eine komplett anderer Kulturkreis. Die Leute sind alle sehr nett und hilfsbereit. Besonders an diese Hilfsbereitschaft muss man sich zuerst aber etwas gewöhnen (man muss aber auch gleichzeitig aufpassen nicht übers Ohr gehauen zu werden). Auch mit der Verständigung klappte es recht gut, da irgendwie einer immer ein paar Brocken Englisch spricht. Zusätzlich ist hier doch alles recht günstig.

Morgen geht es denn endgültig wieder Richtung Heimat auf die wir uns wieder freuen. Es waren insgesamt fünf wirklich sehr schöne Wochen in denen wir viel gesehen, erlebt und in denen wir viele nette Leute getroffen haben.  

BuddhaBuddhaBuddhaLittle BuddhaGroßer TempelStraßengewuselTuk TukBuddha

Golden Bay und Nelson

Mittwoch, 07.03.2012

Wir wollen nun noch etwas anderes sehen und fahren noch bis an die nördlichste Spitze der Insel, zur Golden Bay. Leider  ist es etwas bedeckt, daher sehen die Strände nicht ganz so golden aus. Auf dem Weg halten wir noch bei den Pupu Springs. Das sind die größten Quellen Australasiens. 14000 Liter pro Sekunde strömen dort an die Erdoberfläche. Sehr interessant das mal zu sehen.

Am nächsten Tag fahren wir nach Nelson, wo wir jetzt sind und morgen den Camper zurückgeben müssen :(  Wir schauen uns noch Nelson an, was aber nicht so außergewöhnlich ist. Ist eine verschlafene Stadt irgendwie. Hier gibt es aber den original Herr-der-Ringe-Ring. 'Der von einem örtlichen Designer entworfen wurde. Natürlich lassen wir uns dieses "Highlight" nicht entgehen...

Jetzt sitzen wir noch gemütlich vor unserem Camper und genießen den Abend. Morgen übernachten wir bei den Wohnmobilvermietern und fliegen dann am Freitag ab Richtung Bangkok. Am Samstag schauen wir uns dann noch Bangkok an. Sonntag morgen fliegen wir dann nach Hause und sind Sonntag abend wieder in Düsseldorf.

Mal gucken ob wir in Bangkok auch noch kurz was bloggen können, ansonsten

Danke fürs Lesen und die ganzen netten Kommentare, und bis nächste Woche...

 

Abel Tasman ParkPupu SpringsFarewell Spit (nördlichster Punkt)

 

Kajak Tour im Abel Tasman Park

Montag, 05.03.2012

Um uns die schönen Strände nochmal vom Meer aus anzuschauen, buchen wir eine Kajaktour. Mit dem Wassertaxi geht es bis an einen Strand, wo wir die Kajaks bekommen. Dann paddeln wir gemütlich am Ufer entlang zurück. Unser Guide ist wieder so ein Lebenskünstler. Macht im Somme Kajak und im Winter irgendwas anderes, was gerade so kommt. Zum Mittag machen wir an einem Strand Pause zum Essen. Leider ist es zu frisch zum baden, denn die Sonne hat sich hinter Wolker verkrochen. Unsere Gruppe ist sehr nett und die Unterhaltung entsprechend angeregt.

Abends gehen wir im örtlichen Restaurant sehr gut essen. Außer die Muscheln sind nicht so ganz Christinas geschmack. Etwas zu See-mäßig. Aber die Weißweinsoße ist lecker.

Abel Tasman

Sonntag, 04.03.2012

Wir wollen eine Wanderung entlang der Küste auf dem Abel Tasman Costal Track machen. Das ist ein längerer Wanderweg, der mehrere Tage dauert. Man kann hier aber auch nur einzelne Etappen gehen, denn man kann sich mit Wassertaxis hinbringen und wieder abholen lassen. Wir fahren morgens mit dem Wassertaxi bis zu einer Bucht (Anchorage Bay). Dort laufen wir einen Rundwanderweg, der uns zu einer anderen Bucht führt. Hier gehen wir das erste mal ausgiebig im Meer schwimmen. Es sieht aber wärmer aus als es ist. Das Wasser ist doch sehr kalt, aber schön... Dann laufen wir den Wanderweg entlang der Küste zurück bis zu unserem Campingplatz in Marahau. Wir laufen ca. 4 Stunden. Im ganzen sind wir heute ca. 19 km gewandert. Es hat uns sehr gut gefallen, vor allem, weil den ganzen Tag die Sonne geschienen hat. Es war ca. 20 Grad warm und richtig schön sommerlich.

Wassertaxi

Rafting und Abel Tasman Park

Samstag, 03.03.2012

Das Rafting beginnt wie geplant um 10 Uhr. Es sind nur wir beide, der Rafter und sein Neffe. Nach kurzer Einführung gehts los. Allerdings entscheidet sich Christina nach 2 Stromschnellen zum aussteigen. Das ist nicht so ihrs, zu wild. Benne hat Spaß und genießt die wilde Fahrt. Er schwimmt auch duch eine Stromschnelle selber (ohne Boot, freiwillig).

Danach fahren wir weiter an die Nordküste der Südinsel, wo wir einige Tage bleiben wollen. Hier ist der Abel Tasman Nationalpark und es gibt schöne Strände und buchten. Wir suchen uns einen netten Campingplatz und planen für morgen eine Wanderung an der Küste entlang mit Badebuchten, denn das Wetter ist gut und soll auch erstmal so bleiben.

RaftingGeschafft !Marahau am Abel Tasman Park

Fahrt nach Merchison

Freitag, 02.03.2012

Wir fahren weiter nach Merchison. Dort möchten wir eine Rafting Tour auf einem Fluss machen.

Der Weg führt uns die raue Westküste entlang und wir sehen auf dem Weg einige kuriose Straßenschilder. Auch die Küstenstraße ist sehr beeindruckend. Die Straße ist in der Top-Ten Liste der schönsten Road-Trips des Lonely Planet (ist ein Reiseführer). Wir sind froh, dass unsere Bremsen wieder fertig sind, denn die Straße ist doch sehr kurvenreich.

Auf dem Weg halten wir an den Pancake Rocks. Dies sind Felsformationen, die aussehen wie Pfannkuchen. Ist ganz nett anzuschauen.

In Merchison angekommen, buchen wir für den nächsten Morgen eine Rafting Tour. Es regnet mal wieder. Wir übernachten in der Nähe der gebuchten Tour auf einem Doc-Campingplatz, der ein ehemaliges Goldrausch dort ist. Allerdings ist von dem Dorf nichts mehr zu sehen, es ist komplett weg...

Wilde WestküstePancake Rocks

Hokitika

Donnerstag, 01.03.2012

Wir fahren in das Zentrum der Neuseelänischen Jade-Schnitzerei, nach Hokitika. Auf dem Weg dahin machen wir einen Zwischenstop in Ross, einem ehemaligen Goldrausch-Dorf. Wir trinken einen Kaffee in einer Bar, die noch aus der Zeit stammt. Sehr uhrig und rustikal und sehr leer. Wir warten nur auf den vorbeirollenden Dornbusch, wie im Western.

In Hokitika angekommen, klappern wir sämtliche Läden auf der Suche nach authentischen Neuseeland-Soveniers ab. Es klappt, wir werden fündig. Hokitika ist ein recht kleiner Ort, der uns aber gut gefällt. Er ist nicht so von Touristen überlaufen. Wir bleiben wieder auf einem Doc-Campingplatz an einem See.

Uhrturm von HokitikaWeg zum Campingplatz

Fox-Gletscher und Franz-Josef-Gletscher

Donnerstag, 01.03.2012

Am Fox- und Franz Josef-Gletscher kann man bis auf wenige 100 Meter an Gletscher heranlaufen. Sehr beeindruckend, wie sich diese ins Tal wälzen mit ca. 1,5 m pro Tag (sieht man aber nicht). Der Franz Josef hat übrigens seinen Namen vom Franz Josef von Österreich, der Sissi ihr Mann. Allerdings ist der Fox Gletscher der schönere von beiden, da gewaltiger. Nach der Gletscherbesichtigung gönnen wir uns noch ein Bad in Hot Pools (heißen Quellen) mit Gletscherwasser. Sehr entspannend... Leider ist das Wetter nicht so doll, es regnet leicht.

Wir bleiben wieder auf einem Doc-Campingplatz an einem See. Dort können wir am nächsten Morgen eine sehr schöne Morgenstimmung einfangen.

Fox GletscherFox Gletscher 2Franz Josef GletscherMorgenstimmung

Wanaka

Dienstag, 28.02.2012

Wir fahren von Queenstown nach Wanaka. Queenstown ist uns irgendwie zu trubelig und sehr touristisch. Es besteht eigentlich nur aus Extremsportarten. Wir haben gehört, dass Wanaka kleiner und ruhig, aber auch sehr schön sein soll. Daher machen wir uns auf dahin.

Auf dem Weg kommen wir an der Brücke vorbei, wo der Bungeesprung quasi erfunden wurde. Hier ist ein großes Bungee-Zentrum und man kann den Leuten die springen zuschauen. Das ist sehr interessant. Wir überlegen kurz, lassen es dann aber doch sein.

Nach ca. 2 Stunden fahrt erreichen wir Wanaka, das an einem See liegt. Hier ist es wirklich sehr schön, ein kleines Städtchen. Wir erkundigen uns nach Wanderungen und entschließen uns für die Wanderung zum Diamond Lake und auf den Gipfel des Rocky Mountain. Die Wanderung gefällt uns gut und die Ausblicke entschädigen für dens steilen Anstieg. Wir gönnen uns dann erstmal ein Eis am See (sehr chillig) und Christina kauft sich noch ein neues Buch. Leider auf englisch.

An Marijke: Kannst du dir gerne ausleihen. Von Nora Roberts Morrigain's Cross.

Blick auf Lake Wanaka vom GipelMount Aspring (Gletscher)

Dunedin-Te Anau-Milford Sound

Sonntag, 26.02.2012

Machen uns früh auf den Weg da es doch ein ganzes Stück ist bis zum Milford Sound. Leider war unsere Stimmung aufgrund des Wetters nicht die Beste. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass wir es doch leider nicht bis ganz zum südlichsten Punkt von Neuseeland schaffen (was ich (Bene) sehr schade finde). Fahren über Balchuta Richtung Gore und dann über Lumsden nach Te Anau. Die Landschaft zwischen Dunedin bis Lumsden ist doch recht eintönig. Wieder weites Grasland. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden wir die Nordinsel doch wesentlich besser obwohl die allgemeine Meinung eher andersrum ist. Nach einem kurzen Stopp und einem wirklich guten Apfel-Zimt Muffin in Gore stieg unsere Stimmung und selbst das Wetter wurde besser. Wir hatten plötzlich wieder blauen Himmel. Unglaublich.Kurz vor Te Anau wurde auch die Landschaft wesentlich besser. Wir hatten das Fjordland erreicht. Hohe bewaldete Berge und scheebedeckte Gipfel waren plötzlich zu sehen. Wir machten in Te Anau kurz Rast und genossen es bei dem schönen Wetter am See zu sitzen und entlang zu laufen. Zusätzlich buchten wir dort eine Kajaktour bei Roscos. Da es sich beim Milford Sound um ein Naturschutzgebiet handelt dürfen hier leider nur geführte Touren gemacht und keine Kajaks verliehen werden. Diese Tour sollte uns am frühen Morgen des nächsten Tages von Milford zur Soundmündung in die Tasmanische See bringen.Um sechs Uhr sollte es in Milford losgehen weshalb wir uns direkt an der Milford Lodge einen Stellplatz reserviert hatten. Danach ging es los auf die zweistündige Fahrt Richtung Milford wo auch die Straße endet und es nur noch ins Meer geht. Hier beginnt bzw. endet der Milford Track. Einer der langen Wanderwege Neuseelands. 

Die Fahrt dorthin war einfach riesig und entschädigte für die letzten Tage. So hatten wir uns beide Neuseeland vorgestellt. Die Straße führte durch dichte Urwälder und durch die hohen Berge. Man kann es schlecht beschreiben, am besten schaut die Fotos an.  Milford selber besteht nur aus ein paar Häusern in der Wildniss. Wir genossen den Abend in der Lodge. Durch den Stellplatz konnten wir alle Räumlichkeiten mitnutzen. Das Beste war die große  gemütliche Lounge wo man gemütlich mit etlichen Leuten zusammen sitzen konnte. Man las, spielte oder redete einfach nur.

Am nächsten Tag ging es um sechs los. Unser Guide Olly (vom Typ her Lebenskünstler der im Sommer Kajaktouren macht und im Winter Snowboard fährt, Grundeinstellung: entspannt sein) gab uns das ganze Equipment und eine kurze Einweisung ins Paddeln mit Seekajaks. Nach der Einweisung ging es aufs Wasser und in den Sound (dieser eigentlich strenggenommen ein Fjord ist). Eingeschlossen von den bis zu 800 m senkrecht aufragenden Felswänden glitten wir über das Wasser die 26km zur Tasmanischen See. Dicht vorbei an Wasserfällen und spielenden Seehunden. Auch wieder schwer zu beschreiben. An der Mündung angekommen wurden wir dann von einem Boot aufgelesen und zurückgebracht. 

Da wir schon um zwölf wieder zurück waren und Milford und Te Anau dann doch nicht mehr soviel zu bieten hatten machten wir uns auf Richtung Queenstown. Die Fahrt dorthin war nicht besonders spannend.

Unser Ziel für die Nacht war wieder ein DOC Campingplatz namens Moke Lake. Dieser lag außerhalb von Queenstown und wieder mitten im Nirgendwo. Dafür hatte er aber einen kristallklaren See zu bieten. Zwar kalt, aber sehr erfrischend.

 

KurtFjordlandBuschMilford SoundKajaktourKajaktourAb hier gehts nach Australien (ca. 65 Tage paddeln)CrewWillkommen im Norgendwo. Unser Campingplatz

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